FFR 372

Caravan-Antennen

Wir betreiben unseren Caravan quasi wie ein Wohnmobil.

Völlig autark bleiben wir selten länger als 4 bis 5 Tage an einem Platz.

Unsere Devise heisst: “ Der Weg ist das Ziel.”

Eine Sendeantenne für die unteren Bänder wird also immer ein Spagat zwischen Wirkungsgrad und Handling sein.

Unseren Voraussetzungen entsprechend kommt eigentlich nur eine Vertikal in Frage.

Am Stellplatz angekommen heisst es immer gleich: “ Stützen runter, Antenne hoch.“

Dann gibt es eine Tasse Tee und dann kommen die Radials.

Seit 4 Jahren hat sich der GFK-Mast von www.dx-wire.de bestens bewährt.

 Wenn mal aus Unachtsamkeit ein Segment zerbrochen ist, so liefert OM Bogner DK1RP Ersatz - prompt und zu moderatem Preis!

So ist die dx-wire.de für den normalen Betrieb aufgebaut:

1,8 m M50-Alurohr + 9,3 m dx-wire (die unteren 4 Teile spielen jetzt nicht mit) macht 9,3 m Gesamtlänge.

Für leichten Wind, sind ohne Abspannungen schnell montiert.

.Ein guter Kompromiss, wenn wir z.B. angespannt übernachten

Am Antennenfuss, im Deichselkasten befindet sich der Antennentuner MFJ - 971

Foto links: Ein 69 mm PVC-Steckrohr (PG48) ist am Fahrradträger befestigt.

Am unteren Ende ist eine M50-Steckmuffe eingebaut, an welcher die Seele des RG58-U angeschlossen ist.

Hier hinein wird das Alu- Basisrohr gesteckt.

Foto oben: Während des der Fahrt befinden sich alle Teile, außer dem LifY- Draht, zusammengesteckt im Alurohr.

 Foto links: Ein 1,5 qmm LifY (feinstdrähtig) läuft im Mast bis zur Spitze, der letze halbe Meter ist der geringen Rohrinnenweite ein Cu-massiv.

Der Adapter ist aus Alu gedreht - alles ist steckbar.

Bei Vollausbau (1,8 + 12,5 = 14,3 m) passt die dx-wire.de ohne Adapter exakt ins Alurohr, muß aber je nach Wind ein- bis zweimal abgespannt werden.

Foto unten: In dieser Reihenfolge werden die Teile zusammen gesteckt. Basisrohr - Adapter - dx-wire

Foto links:

Die Ladespule bestehend aus 31 Wdg. Cu-Rohr 6mm + 6 Wdg. H07V-K 2,5 - Durchmesser 100mm.

Die Induktivität beträgt 47,7müH.

Damit ergibt sich bei 9,3 Meter Antennenlänge auf 3.688 MHz ein Resonanzpunkt, bei einer Anzapfung auf 7.036 MHz.

Bei maximaler Sendeleistung von 100 Watt bekam ich in der morgendlichen Flieger-Funk-Runde zum Teil ganz brauchbare Rapporte, bei Portabel-QTHs in Kärnten und der Süd-Steiermark.

In der abendlichen Runde mit den Daheimgebliebenen auf 3.622 MHz klappte es wegen des QRM weniger gut.

Dagegen konnte ich mit einer Station aus Stavanger (LA) 5 und 9 austauschen.

Also: Eine Groundplane strahlt flach.

Radials

Acht Radials je 22 Meter lang, sternförmig ausgelegt bringen ein gutes Ergebnis, sind aber selten machbar.

Man legt allenthalben Stolperfallen und der eine oder andere Draht wird schnell einmal vom Rasenmäher geschreddert.

In dieser Kabelbox habe ich 12x 12m H07V-K 1,5 untergebracht.

Über einen SCHUKO-Stecker und 3x1,5qmm ist die Sache mit dem Antennentuner verbunden.

Die Radials werden jetzt in der funkfreien Zeit schnell eingerollt.

Foto links:

Abspannseile, Häringe und Super-Würmer

Der Superwurm wird mit einem Akkuschrauber ein- und ausgedreht.

Ebenso werden die Stützen des Caravans schon lange nicht mehr mit der Hand gekurbelt.