FFR 372

TM-D710 AirMobil

Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge.” (Wilhelm Busch)

Oder aber: Warum sollte man nicht gutes verbessern? Das alles bietet das KENWOOD TM-D710 mit seinem Bedienteil am Kniebrett.

 Mit dem KENWOOD TH-D7E, danach mit dem YAESU VX-8 und dem ICOM IC-E92D machte AirMobil schon richtig Spass,

 aber die Ergonomie lies noch zu wünschen übrig. Das Display war zu klein und man musste immer erst nach dem Gerät greifen, um ablesen zu können.

Für das Log und die QTH-Angabe muss der Maidenhead-locator leicht ablesbar sein. Sein kleinster Output von 5 Watt ist für AirMobil-Betrieb schon reichlich viel.

Hat erst eine Station angebissen, so ist bald das beste pileup im Gang.

 Die Stationen hören sich untereinander nicht. So wird viel gedoppelt und gedreifacht und fliegen muss ich auch noch.

Ich habe nur die rechte Hand frei bzw. halte ich im Moment den Fotoapparat. Unter dem Kniebrett ist ebenfalls mit Gummiklettband das TM-D710 Bedienteil befestigt.

 Darüber rechts die PTT. Links davon der Voicerecorder, mein Stationslog.

Die rote Taste auf dem Steuerknüppel ist die PTT für den Flugfunk. Sie sollte auf keinen Fall mit der Afu-PTT verwechselt werden.

 Links im Armaturenbrett zeigt der Höhenmesser gerade 5800 ft. Rechts daneben das EFIS-D100 (Electronic Flight Information System)

Hier brauchen nur noch die Ruder-Servos angeschlossen werden, dann habe ich einen Autopilot und die Maschine bleibt beim Schreiben usw. schön auf Kurs und Höhe.

Nach langem experimentieren mit KENWOOD TH-D7E -  YAESU VX-8 und  ICOM IC-D92E entspricht nun das KENWOOD TM-D710

allen AirMobil-Anforderungen in einem UL.

Wie so oft im Leben, kommt dann manches anders:

Nachdem sie sich zuvor strikt weigerten, entdecken auf einmal meine XYL und 2 unserer Enkel die Fliegerei.

Seither ist Schluss mit QSO-fahren und mein altes VX-8 fliegt als APRS-Bake mit.